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FRITZI

Trotzdem ist da noch Tommy, der vielversprechend große rot-weiße Tiger aus dem Wirtshaus. Die Gutmütigkeit und Vertrauensseligkeit in Person, die ihm das Leben kostet. Er wird nur sechs Monate alt...

Und dann – im Oktober 1977 – als ich eines nachmittags von der Schule heimkomme, begrüßt mich im Vorzimmer ein weiß-getigerter kleiner Kater mit riesigen Augen. Mein Mann hat ihn aus einer Tierhandlung geholt, wo er als etwas älteres Kätzchen abseits herumsaß. Wir nennen ihn nach dem damaligen Star des Kult-Zeichentrickfilms Fritz the Cat. Bald jedoch wird aus dem coolen Kater unser Fritzi-Burschi. Fritzi wird wie ein Baby überallhin mitgenommen: Zu den Schwiegereltern, auf Besuch – mit Kisterl und Futter statt Windeln und Flascherl. Er ist anpassungsfähig und neugierig, macht uns aber auf seine Katzenbedürfnisse aufmerksam. Kein Kratzbaum? Kein Problem! Das Joka-Doppelbett tut‘s auch! Dort fechten wir wilde Kämpfe mit Zehen und Krallen aus. Da die Zähne und Kiefer des Katers durch das Beißen von großen Fleischbrocken und sogar rohen Hühnerknochen gefährliche Waffen geworden sind, kommen wir seiner Rauflust nur mit Schihandschuhen nach. Er beißt sie locker durch... Heute weiß ich, dass man mit Katern nicht raufen soll. Man will sie ja nicht zum Feind haben! Doch Fritzi ist ein Ausnahmekater, der uns das nicht weiter übel nimmt. Erst heute kann ich ihn wirklich schätzen. Unter anderen Umständen wäre er ein richtiger Chefkater geworden. So gutmütig er auch ist, man kann ihn bis zur Weißglut in Rage bringen. Manchmal spielen wir Schurli mit der Blechhaub‘n. Wenn Fritzi rauflustig ist, muss man ihm nur das Köpfchen gegen den Strich streicheln oder die Hand wie eine Greifzange über seinen Ohren platzieren. Es empfiehlt sich jedoch den Schihandschuh nicht zu vergessen! Fritzis Pupillen weiten sich dann schlagartig. Aus seinen Augen blitzt die blanke Mordlust. Dann greift er an. Zweifelsohne hat man die Attacke eines Gegners auf seinen Kopf imitiert. Manchmal spielen wir auch nur Fangen. Hochwerfen des Kopfes und seitliches Wegspringen fordert nicht nur Katzen zum Nachlaufen auf. Oft ist Fritzi-Burschi so aufgekratzt, dass er mir hinter einer Ecke mit Mörderaugen auflauert. Meist rette mich mich quietschend mit einem Sprung aufs Bett und der Kater hat dabei einen Höllenspaß!

                                                                                   ...

Fritzis große Leidenschaft ist das Fressen. Wenn er findet, es sei an der Zeit, stimmt er in der Morgendämmerung ein ohrenbetäubendes Geheul an. Ausgesperrt, kratzt er an verschlossenen Türen – an Weiterschlaf nicht zu denken! Meine Mutter ist ihm hilflos ausgeliefert. Ihr Brutpflegeinstinkt und ihre eigene Lust am Essen machen die beiden zu kongenialen Partnern. „Ich muss ihm ja was geben! Er zerreißt mir sonst die Strümpf‘!“ So sieht der Bursche nach einer Weile einem Hängebauchschwein ähnlicher als einem Kater. Nichts desto trotz will er auch in der Stadtwohnung seinen Spiel- und Jagdtrieb ausleben. Er wird zum glänzenden Apportierer. .... © ELFI

 

Fritzis vollständige Geschichte ist in den Katzengeschichten nachzulesen. Lesen sie von Fritzis Unfall, seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit, dem Leben mit seinem Menschenbruder, dem Klokodil, dem Mäusewerfen und vielem mehr in

DIE ICH-AG, KATZENGESCHICHTEN von ELFI STARK

 

Erhältlich ist das Buch per e- Mail gegen Vorauszahlung oder per Nachnahme.

 

Mail: kratz150@gmail.com

                                                                                                                                                    zurück nach oben