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ICH ÜBER MICH

 

 

. Das bin ich

Das bin ich an meinem 50.Geburtstag. Ich kam in Wien als Sonntags und Feiertagskind zur Welt.

Von Anfang an zog mich alles, was  da kreucht und fleucht, magisch in seinen Bann. Missverständnisse waren vorprogrammiert und manchmal endete das Kennenlernen für beide Seiten schmerzlich. Mein Enthusiasmus für Tierisches blieb aber ungebrochen, obwohl es mir in meiner Kindheit lange Zeit nicht möglich war mit einem pelzigen oder gefiederten Familienmitglied zu leben.

Endlich zog ein Wellensittichpärchen ein, das frei in der Wohnung herumflog, hie und da ein Kalkbergwerk in den Mauern eröffnete und im Übrigen unter sich sein wollte. Ich lernte durch die kleinen Papageien einerseits die Eigenarten nichtmenschlicher Mitbewohner zu respektieren und anderseits ihr Verhalten zu beobachten. Meine Zuneigung äußerte sich im besessenen Zeichnen, Malen und Modellieren in Plastilin oder zur Not mit Brotkügelchen.

Mit Karl May erlag ich der Faszination der Pferde - einer spät erfüllten und unvollkommenen Liebe! Ihre Ausdruckskraft ist eng mit meiner zweiten Leidenschaft, dem Tanz, verbunden.

So hat es sich ergeben, dass ich auf einem Ball dem beim Tanzen leider fußleidenden Medizinstudenten Herbert über den Weg lief. Dr.HerbertStark und ich heirateten 1975.

1976 schloss ich mein Lehramtsstudium für Französisch und Leibeserziehung ab und begann an der AHS KleineSperlgasse im zweiten Wiener Gemeindebezirk mit wachsender Begeisterung zu unterrichten.

1978 kam unser Sohn Bernhard zur Welt. Er wuchs mit dem ein Jahr älteren Kater Fritzi auf. (Leider bereits unsere 4. Katze! Siehe 'Katzengeschichten'.) Seitdem waren und sind Katzen die Lebenstiere all unserer Familienmitglieder.

Nach etlichen Jahren des Unterrichtens und der Übersiedlung an den Stadtrand fand ich, es sei an der Zeit mich meinen alten Leidenschaften zu widmen. Ich nützte die Möglichkeit weniger zu unterrichten und begann wieder zu zeichnen und - vor allem - zu malen! Ich entdeckte die Kraft der Farben.

Ein Bild entsteht aus mir heraus; ich weiß nie wie es am Ende aussehen wird. Eins ist sicher: Es wird - manchmal gegen meine Absicht - nichts Liebliches, Zartes an sich haben. Ein gelungenes Bild ist einfach echt STARK!

Ich war fasziniert vom Phantastischen Realismus eines Lehmden oder Dali, dem Licht eines Monet, Renoir, Turner, Lovis Corinth, den Farben Gaugins, Chagalls... Durchdringungen und Überschneidungen wurden danach mein Thema.

Daneben begann ich wieder zu modellieren. Erste Figuren entstanden aus Keramik in Anlehnung an die griechische Mythologie, dann Steinguss. Zur Zeit haben es mir Körperfragmente angetan. Im malerischen Bereich beschäftige ich mich mit Drucktechniken und dem Öl- / Acrylzyklus 'Mein Teich'. Im Moment entstehen die Serie 'Dangerous Women', ein Afrikazyklus und natürlich gibt es Bilder von großen und kleinen Katzen!

In den Landschaftsbildern dominiert der Frankreichbezug. Während eines Fortbildungsaufenthalts in La Rochelle lernte ich die französische Atlantikküste kennen, die wir seither schätzen und lieben.

Und nebenbei ganz unbemerkt ist die Zeit wie im Flug vergangen. Alles verändert sich, Veränderung ist alles. Seit Jänner 2005 habe ich das Kapitel 'Unterricht an der Kleinen Sperlgasse' endgültig zugeschlagen. Bernhard ist Arzt geworden, arbeitet derzeit als Oberarzt an einem Wiener Spital und möchte eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten. Sein Mädchen Doris ist kein Mädchen mehr, sondern eine junge Frau, hoch qualifizierte Technische Mathematikerin und Personalchefin einer großen Versicherung.

Doris und Bernhard haben am 30.August 2008 in der Jugendstilkirche am Steinhof von Otto Wagner geheiratet. Bischofsvikar Karl Rühringer - in den 80igern durfte ich ein Weilchen seine Kollegin sein - gab uns die Ehre die beiden zu trauen. Und am Schloss Wilhelminenberg spielte Ken Stringfellow unplugged für Doris ein Privatkonzert. Es war ein rauschendes Fest!

Wohin mich mein Weg noch führen wird? Ich weiß es nicht. Aufgrund meiner Erfahrungen mit Katzen bin ich immer mehr in Streunerprojekte in Wien, Gastein und La Rochelle engagiert. Ich habe ein Buch mit meinen Katzengeschichten geschrieben, habe im Roman Der Kebap-Puma dem wundervollen Kater Puma, den wir 9 Jahre seines Lebens ein Zuhause geben durften, ein Denkmal gesetzt, bin endlich Grzimeks Spuren gefolgt und habe im Mai 2010 in Namibia im Cheetah Conservation Fund (www.cheetah.org) als Volunteer gearbeitet. Zwei Jahre später konnte ich meinen Mann überzeugen mit mir durch einen Teil Namibias zu reisen. Seither ist auch er dem Süden Afrikas hoffnungungslos verfallen. Mittlerweile sind wir im CCF Special Guests, und meine Wandmalereien werden vielleicht einmal den Archäologen Kopfzerbrechen bereiten ;-)

Obwohl ich im Freundeskreis wieder Spaß am Französischunterricht gefunden habe, lerne ich lieber - Polnisch zum Beispiel - die verpönte Sprache der in der Monarchie nach Wien gezogenen Eltern meiner Mutter. Auf jedem Interessensgebiet treffe ich Gleichgesinnte, 'Herzensmenschen'. Die daraus entstehenden Freundschaften sind mir überaus wichtig!

Das Spektrum meiner kreativen Interessen hat sich erweitert. Kleine Filme über unsere Reisen, Feste, die Familie und natürlich unsere Samtpfoten machen nicht nur mir Freude.

So lasse ich mich voller Neugier durch die Jahre treiben, jede Gelegenheit ergreifend Neues zu lernen, offen zu bleiben, mich nicht von den immer begrenzter werdenden Möglichkeiten des Älterwerdens einschränken zu lassen...

Und am 2.Oktober  2015 hat wieder ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Mein erstes Enkelkind ist zur Welt gekommen! Doris und Bernhard sind endlich Eltern eines entzückenden, gesunden Mädchens namens Valerie Bernadette - die kleine, starke Bärin - geworden.

Der Lebenskreis beginnt sich zu schließen; neue, alte Aufgaben warten auf mich. Spannend!

  

© ELFI

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